Wir haben Beauty-Mythen entlarvt

Blättert man durch Magazine oder stöbert in verschiedenen Blogs, die sich dem Thema Beauty widmen, stellt man schnell fest, dass jeder “Experte” andere Tipps gibt. Es kursieren viel zu viele Unwahrheiten und Märchen, was gut für die Haut sei, wie sie gepflegt werden sollte und was partout gelassen werden muss. So sagen die einen, dass es bei trockener Haut schon reicht, einfach mehr zu trinken und andere behaupten, das ein prickelndes Gefühl auf der Haut bedeutet, dass ein Produkt richtig wirkt. Aufgrund jahrelanger Nachforschung zu den Inhaltsstoffen, die wirklich helfen, können wir Ihnen verraten, was tatsächlich stimmt und was Sie getrost vergessen können!

Mythos: Ihr Alter ist bei der Wahl der Hautpflege entscheidend.

Fakt: Viele Pflegeprodukte geben vor insbesondere für “reife Haut”, also für über 50-Jährige, geeignet zu sein. Da fragen wir uns zunächst, sind Sie dann automatisch „unreif“, solange Sie unter 50 sind? Bevor Sie zu einem Produkt greifen, dass Pflege für “reife Haut” verspricht, fragen Sie sich selbst, warum sämtliche Altersgruppen über 50 in einen Topf geworfen werden. Denn nach dieser Logik sollte jemand, der 45 ist also ganz andere Produkte verwenden, als jemand, der 50 Jahre alt ist. Aber eine Frau, die über 80 ist, gehört dann in die gleiche Kategorie wie eine 55-Jährige? Das scheint nicht nur unglaubwürdig zu sein, sondern ist einfach Unsinn. Bspw. kann unreine Haut ein Problem einer 20 Jährigen ebenso wie das einer 55Jähringen sein. Was Sie sich auf jeden Fall merken sollten ist, dass Alter kein Hauttyp ist und Sie bei der Wahl Ihrer Pflege nicht auf solche Werbesprüche hereinfallen sollten. Denn das Einzige, was wirklich zählt, ist, welche Bedürfnisse Ihre Haut hat und wie ist die Zusammensetzung der Produkte, die Sie nutzen.

Mythos: Produkte, die als „hypoallergen“ bezeichnet werden, sind besser für sensible Haut geeignet.

Fakt: "Hypoallergen" ist schlicht ein Wort aus der Werbung, das Ihnen vermitteln soll, dass ein Produkt besser für sensible Haut wäre und weniger Reizungen oder Allergien auslösen würde.

Produkte werden als “hypoallergen” bezeichnet obwohl sie keinesfalls besser geeignet sind für sensible Haut. Dieser Begriff soll vermitteln, dass ein Produkt besonders reizarm und sanft zur Haut ist. Tatsache ist allerdings, dass es keine bewiesenen Testmethoden, Verordnungen Richtlinien, Regulierungen oder Inhaltsstofflisten gibt, anhand derer festgestellt werden kann, ob ein Produkt „hypoallergen“ ist. Das Problem ist, dass Kosmetikmarken Ihre Produkte einfach so bezeichnen können, ohne das belegen zu müssen, da es keine Regulierungen gibt. Es ist also wenig überraschend, dass viele als „hypoallergen“ gekennzeichneten Produkte Inhaltsstoffe enthalten, die alles andere als sanft oder nicht-reizend zur Haut sind. Lassen Sie sich also nicht in die Irre führen.

Mythos: Pigmentflecken kommen unweigerlich mit dem Alter.

Fakt: Hyperpigmentierung, Pigmentflecken und Verfärbungen sind keine Fragen des Alters sondern das Ergebnis einer Haut, die zu oft ungeschützt der Sonne ausgesetzt war. Sie können daher in jedem Alter auftreten. Inhaltsstoffe wie Niacinamid oder Vitamin C helfen dabei, diese Flecken verblassen zu lassen. Und am wichtigsten: vergessen Sie nie den täglichen Sonnenschutz für Ihre Haut, egal ob es sonnig oder bewölkt ist. Denn nur so sind Sie vor Sonnenschäden sicher geschützt und können aktiv früher Faltenbildung und Pigmentflecken vorbeugen.

Mythos: Man kann dem Hautproblem Akne „entwachsen“.

Fakt: Wenn das stimmen würde, wären viele Erwachsene mehr als glücklich. Fakt ist aber, dass Akne sowohl bei Teenagern, als auch bei Erwachsenen auftreten kann. Die grundsätzlichen Behandlungsmethoden bleiben aber für alle die gleichen.

Nicht jeder, der als Teenager Akne hat, wird diese automatisch mit dem Erwachsenwerden los. Es ist auch möglich, dass Frauen in ihrer Menopause erst Akne entwickeln. Schuld an diesen Akne-Ausbrüchen sind Veränderungen im Hormon-Haushalt. Was stimmt ist, dass Männer es etwas einfacher haben, da sich ihr Hormon-Level relativ konstant hält und geringeren Schwankungen unterworfen ist. Diese Schwankungen sind auch die Ursache dafür, dass viele Frauen gerade vor oder während ihrer Periode unter Pickeln leiden.

Mythos: Make-up verursacht Akne.

Fakt: Es liegen keine Forschungsergebnisse vor, die belegen können, dass Make-up Akne verursacht und es gibt keine Einigkeit darüber, welche Inhaltsstoffe problematisch sein könnten.

In den späten 70er Jahren wurden auf Kaninchenhaut Versuche unternommen, wobei 100%ige Konzentrationen von Inhaltsstoffen verwendet wurden, um festzustellen, ob diese Akne verursachen. Allerdings gibt es kaum Produkte, die tatsächlich 100% eines Inhaltsstoffes beinhalten. Diese Studie hat also nichts mit dem Make-up zu tun, das benutzt wird. Die Resultate sind also mehr als zweifelhaft.

Noch immer beklagen sich Frauen, dass sie unter Akne-Ausbrüchen und Pickeln leiden, wenn sie bestimmte Produkte verwenden. Ursachen für diese Unreinheiten können Irritationen oder Entzündungen in der Haut sein, oder einzelne Inhaltsstoffe, die nicht vertragen werden. Das heißt, dass Sie selbst durch Ausprobieren, herausfinden müssen, welche Inhaltsstoffe bei Ihnen Pickel verursachen. Es gibt keine allgemein gültige Liste, die dabei Hinweise geben kann. Lassen Sie sich auch hier nicht von Begriffen wie “nicht komedogen“, nicht „akne-gen“ oder „nicht akneauslösend“ irreleiten, denn es gibt keinen Standard, der belegt, ob ein Produkt Akne auslösen kann oder nicht. Auch hierbei handelt es sich um einen Behauptung der Werbung.

Mythos: Es gibt Hautpflegeprodukte, die wie verschreibungspflichtige Kosmetika wirken, die injiziert werden.

Fakt: Kein Hautpflegeprodukt kann so zielgerichtet wirken wie eine kosmetische Behandlung, die unter die Haut geht.

Es gibt absolut keine Forschungsergebnisse, die zeigen, dass irgendein Hautpflegeprodukt so wirken kann, wie kosmetische Injektionen oder Laser-Behandlungen. Unabhängig von den wirkenden Inhaltsstoffen, ist es einfach nicht möglich. Sogar dermale Füllstoffe können Falten nicht komplett auffüllen, wenn sie äußerlich aufgetragen werden, anstatt injiziert zu werden. Durch das Einspritzen werden die Wirkstoffe direkt dorthin gebracht, wo sie wirken sollen. Das kann eine äußere Anwendung einfach nicht leisten. Lassen Sie sich daher nicht von falschen Versprechen blenden. Kein Hautpflegeprodukt wird einen plastischen Chirurgen oder kosmetischen Dermatologen arbeitslos machen! Das heißt aber natürlich nicht, dass Ihre Hautpflegeroutine damit unwichtig wird. Ganz im Gegenteil: mit einer täglichen Pflegeroutine, die auf wirksamen Inhaltsstoffen basiert, können Sie das Skalpell zwar nicht ersetzen, aber vielen Hautschäden, Falten, Pigmentflecken usw. vorbeugen.

Mythos: Achten Sie immer darauf, dass Ihre Anti-Aging Produkte Kollagen enthalten.

Fakt: Kollagen und Elastin in Hautpflegeprodukten können als gute wasserbindende Mittel dienen, aber sie können sich nicht mit der natürlichen Feuchtigkeitsversorgung Ihrer Haut verbinden.

Das Kollagen-Molekül ist allgemein zu groß, um in die Haut einzudringen. Aber auch wenn es klein genug wäre, um absorbiert zu werden, kann es sich nicht mit dem in der Haut vorhandenen Kollagen verbinden, das ist der aktuelle Stand der Forschung. Viele Studien belegen jedoch auch, dass Kollagen ein sehr guter feuchtigkeitsspendender Inhaltsstoff ist, der für die Hautpflege gut geeignet ist, aber bei weitem nicht der einzige.

Mythos: Jeder braucht eine Augencreme.

Fakt: Es gibt keinen Beweis und keine Forschungsergebnisse, die belegen, dass die Haut um die Augen andere Inhaltsstoffe benötigt als der Rest Ihres Gesichts oder das Dekolleté.

Jedes Produkt, das voller Antioxidantien, regenerierenden und entzündungshemmenden Substanzen steckt, wirkt natürlich auch hervorragend im Bereich um die Augen. Es muss sich dabei nicht um eine spezielle Augencreme handeln, nur die Inhaltsstoffe sind wichtig und diese können ebenso in einer Feuchtigkeitscreme oder einem Serum stecken.  Sollte die Haut um Ihre Augen besonders trocken sein, können Sie aber eine spezielle Augencreme verwenden, wenn Sie das wünschen. Das ist vor allem sinnvoll, wenn Sie sonst eine Tagescreme benutzen, die weniger reichhaltig ist, als es die Partie um Ihre Augen bräuchte. Sie können also durchaus testen, was Ihre Feuchtigkeitscreme oder Serum für diesen Bereich tun kann.

Mythos: Es gibt ein Produkt, das Falten einfach “ausradiert”.

Fakt: Leider gibt es in keiner Preisklasse ein Produkt, das Falten einfach verschwinden lassen kann. Das tägliche Verwenden einer Feuchtigkeitscreme mit hervorragender Formulierung und einem hohen Sonnenschutzfaktor von mindestens LSF 30 trägt entscheidend zu einer verminderten Faltenbildung bei.

Die meisten sichtbaren Falten entstehen in Folge von Sonnenschäden sowie trockener Haut und können zumeist mit einer guten Feuchtigkeitscreme sichtbar verbessert werden. Die Inhaltsstoffe von Hautpflegeprodukten können niemals erreichen, was plastische Chirurgen oder kosmetisch-dermatologische Behandlungen leisten können. Leider sind die meisten Anti-Falten-Produkte auch nur weitere Pflegeprodukte, die ihre Versprechen nicht halten können. Wären diese Produkte tatsächlich wirkungsvoll, wären tausende Schönheitschirurgen arbeitslos.

Mythos: Teure Pflegeprodukte sind besser als preisgünstig.

Fakt: Die absolute Wahrheit ist, dass es in allen Preisklassen gute und schlechte Produkte gibt. Das wirklich entscheidende ist eine wirkungsvolle Formulierung und nicht der Preis.

Der Preis, den Sie für ein Hautpflegeprodukt bezahlen, hat nichts mit dessen Qualität zu tun. Sie wären schockiert, wenn Sie wüssten, wie viele teure Produkte aus kaum mehr als Wasser oder Wachs bestehen und wie viele günstige eine ausgezeichnete Formulierung haben. Fakt ist, dass eine nicht-reizende Zusammensetzung ohne Alkohol und ätherische Öle wie Pfefferminz, Menthol, Eukalyptus usw. qualitätsentscheidend ist. Lassen Sie sich von den natürlich klingenden Bezeichnungen nicht täuschen. Weniger Geld auszugeben, schadet Ihrer Haut nicht automatisch, genauso wenig, wie mehr Geld auszugeben der Haut hilft. Wie so oft kommt es ausschließlich auf die Formulierung an, nicht auf den Preis.

Mythos: Mineralöl ist der schlechteste Inhaltsstoff, den ein Hautpflegeprodukten enthalten kann.

Fakt: Diese Fehlinformation über Mineralöl und Petrolatum hält sich hartnäckig.

Obwohl Mineralöl aus Rohöl stammt, ist dieses Öl so natürlich wie jede andere aus der Erde gewonnene Substanz. Salz ist hierfür ein gutes Beispiel. Normales Tafelsalz ist Natriumchlorid, bestehend aus Natrium und Chlorid, aber Salz hat nicht die ätzenden Eigenschaften von Chlorid (eine Form von Chlor) oder die instabile Explosivität von reinem Natrium. Mineralöl ist eigentlich ein guter Inhaltsstoff für trockene Haut, denn es sorgt dafür, dass die Haut Feuchtigkeit besser speichern kann und sich zart und geschmeidig anfühlt. Darüber hinaus ist es für seine gute Verträglichkeit bekannt.

Mythos: Natürlich Inhaltsstoffe sind besser als synthetische.

Fakt: Es gibt keine faktenbasierten Belege, dass natürliche Inhaltsstoffe tatsächlich besser sind.

Es gibt nicht nur keine eindeutige Definition von "natürlich", sondern auch keine klare Richtlinie zur Bezeichnung, so dass jede Kosmetik-Firma ihn verwenden kann, um zu suggerieren, dass ein Produkt besser verträglich wäre. Nur weil ein Inhaltsstoff in der Natur vorkommt, macht es ihn nicht automatisch gut für Ihre Haut. Umgekehrt gilt das Gleiche, nur weil ein Inhaltsstoff synthetisch ist, macht es ihn nicht schlechter.

Mythos: Wenn ein Produkt auf der Haut ein prickelndes Gefühl verursacht bedeutet das, dass es wirkt.

Fakt: Diese Empfindung ist Ihre Haut, die Ihnen sagt, dass es gereizt wird, nicht geholfen.

Dieses vertraute Kribbeln ist eigentlich nur die Reaktion Ihrer Haut auf Irritationen, die zu Entzündungen führen. Produkte, die diese Empfindung hervorrufen, können den Heilungsprozess Ihrer Haut tatsächlich schädigen, die Narbenbildung verschlimmern, Kollagen und Elastin abbauen und das Wachstum von Pickel verursachenden Bakterien verstärken. Inhaltsstoffe wie Menthol, Pfefferminze, Kampfer und Minze sind Gegenreizmittel. Gegenreizmittel werden verwendet, um eine lokale Entzündung zu induzieren, um die Entzündung in tieferen oder benachbarten Geweben zu verringern. Mit anderen Worten, sie ersetzen eine Art von Entzündung für eine andere - das kann niemals gut für die Haut sein. Irritationen oder Entzündungen, egal wodurch verursacht beeinträchtigen die Immun- und Heilungsreaktion der Haut. Und obwohl Ihre Haut es nicht zeigt oder nicht irritiert reagiert, wenn Sie Reizstoffe auf Ihre Haut auftragen, tritt der Schaden immer noch auf und dauert an, so dass er sich mit der Zeit summiert.

Mythos: Mitesser können einfach “weggeschrubbt” werden.

Fakt: Die Haut sieht durch Mitesser unrein aus, aber sie lassen sich nicht durch häufiges Waschen reduzieren und haben auch nichts mit Schmutz zu tun.

Poren können aus mehreren Gründen verstopfen. Ein Grund ist, dass hormonell bedingt zu viel Talg produziert wird. So häufen sich abgestorbene Hautzellen an, die die Absonderung des Talgs behindern. Ein weiterer Grund kann sein, dass die Poren so deformiert sind, dass der Talg nicht abgegeben werden kann und sie deshalb verstopfen. Wenn der angestaute Inhalt der Pore an der Hautoberfläche austritt, oxidiert er und verfärbt sich dunkel. Sie können ein gewöhnliches Scrub (mechanisches Peeling) verwenden, um die oberste Schicht der Mitesser zu entfernen, aber das wird die eigentliche Ursache nicht bekämpfen. Die Mitesser werden so schnell wiederkommen. Stattdessen sollten Sie ein gut formuliertes Produkt mit einem BHA (Salicylsäure) verwenden. Salicylsäure ist ein hochwirksamer Inhaltsstoff, um aktiv gegen Mitesser vorzugehen.

Mythos: Feuchtigkeitscremes, die für die Anwendung zur Nacht bestimmt sind, müssen als Nachtcreme bezeichnet werden.

Fakt: Der einzige Unterschied zwischen einer Tages- und Nachtcreme ist der Lichtschutzfaktor (LSF).

Oft hört man, dass die Haut nachts andere Wirkstoffe benötigt als tagsüber. Als Argument wird angeführt, dass die Hautzellen sich in der Nacht regenerieren müssten und daher andere Inhaltsstoffe brauchen würden. Nun, es gibt keine ernstzunehmenden Studien oder Forschungen, die das tatsächlich belegen oder festlegen, welche Inhaltstoffe in der Nacht notwendiger wären als am Tag. Die Haut regeneriert sich selbst jeden Tag permanent, Tag und Nacht. Daher sollte sie bei diesem natürlichen Prozess unterstützt werden, unabhängig von der Tageszeit.

Mythos: Ein Produkt kann unwirksam werden, wenn sich Ihre Haut daran gewöhnt hat.

Fakt: Für die Haut wird eine gute Hautpflege ebenso wenig unwirksam wie eine gesunde Ernährung für den Körper.

Wenn Obst und Gemüse gut für Sie sind und Ihren Körper fit halten, dann werden sie das immer tun, auch wenn sie täglich auf Ihrem Speiseplan stehen. Das gleiche gilt für Hautpflege mit guten Inhaltstoffen. Wenn Sie nach einer anfänglich rapiden Verbesserung ein Stagnieren Ihres Haut-Zustandes bemerken, dann liegt das daran, dass Sie zuvor wahrscheinlich Produkte verwendet haben, die weniger wirksam sind. Daher erscheint die erste Verbesserung hin zu einer gesünderen Haut sehr deutlich.

Mythos: Benutzen Sie die Produkte, die Sie mögen, egal welche Inhaltsstoffe sie enthalten.

Fakt: Viele Menschen haben Probleme mit ihrer Haut, weil sie oft mögen, was nicht gut für die Haut ist.

Zum Beispiel möchten Sie vielleicht Bräune, aber das kann Hautkrebs verursachen und wird sicherlich Falten und Hautverfärbungen verursachen. Sie mögen vielleicht Zigaretten rauchen, aber das wird Kollagenabbau verursachen und das Wachstum von ungesunden, schlecht ausgebildeten Hautzellen verursachen. Sie können diese Tagescreme mögen, die Sie verwenden, aber wenn sie keinen Sonnenschutz enthält, kann sie Ihre Haut nicht vor Sonnenschäden. Oder Sie mögen diese Feuchtigkeitscreme, die in einem Tiegel verpackt ist, aber die meisten Wirkstoffe, vor allem Antioxidantien, Pflanzenextrakte, Vitamine und Zellen kommunizierende Inhaltsstoffe wie Retinol, sind instabil und zerfallen bei Berührung mit Licht und Luft.

Mythos: Feuchtigkeitscremes, die für die Anwendung zur Nacht bestimmt sind, müssen als Nachtcreme bezeichnet werden.

Fakt: Der einzige Unterschied zwischen einer Tages- und Nachtcreme ist der Lichtschutzfaktor (LSF).

Oft hört man, dass die Haut nachts andere Wirkstoffe benötigt als tagsüber. Als Argument wird angeführt, dass die Hautzellen sich in der Nacht regenerieren müssten und daher andere Inhaltsstoffe brauchen würden. Nun, es gibt keine ernstzunehmenden Studien oder Forschungen, die das tatsächlich belegen oder festlegen, welche Inhaltstoffe in der Nacht notwendiger wären als am Tag. Die Haut regeneriert sich selbst jeden Tag permanent, Tag und Nacht. Daher sollte sie bei diesem natürlichen Prozess unterstützt werden, unabhängig von der Tageszeit.

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