Mineralische vs. synthetische Sonnenschutz-Wirkstoffe

Mineralische vs. synthetische Sonnenschutz-Wirkstoffe

Die Forschung ist eindeutig: Man muss jeden Tag Sonnenschutz tragen, bei Regen wie bei Sonnenschein, um sowohl Hautkrebs als auch vorzeitiger Hautalterung vorzubeugen. Aber was, wenn du keine Sonnencreme verwenden möchtest, auch wenn du weißt, dass du es tun solltest? Vielleicht hast du in der Vergangenheit Pickel von Sonnencremes bekommen, deine Haut hat gereizt reagiert oder es hat sich einfach nicht gut angefühlt? Das sind alles berechtigte Einwände – aber auf Sonnenschutz zu verzichten, ist keine Lösung.

Vielmehr geht es darum, eine Formulierung zu finden, die für deinen Hauttyp geeignet ist, und dich vor den heimtückischen Schäden ungeschützter Sonneneinstrahlung schützt. Um das richtige Produkt zu finden, musst du möglicherweise etwas herumexperimentieren. Dabei kann es hilfreich sein, die Unterschiede zwischen den verschiedenen Sonnenschutz-Wirkstoffen zu verstehen: was sie sind, wie sie wirken und wie sie sich auf der Haut anfühlen.

Es gibt zwei Arten von Sonnenschutz: mineralischen und synthetischen. Beide bieten gleichermaßen guten Schutz, und beide können in Produkten für jeden Hauttyp verwendet werden. Wenn du zum Beispiel normale bis fettige Haut hast, gibt es schwerelose, nicht fettende Optionen; wenn du normale bis trockene Haut hast, kannst du feuchtigkeitsspendende LSF-Produkte finden, die deine Haut schön zart machen.

Was ist der Unterschied zwischen mineralischem und synthetischem Sonnenschutz?

Bei den Unterschieden geht es nicht darum, welcher Typ effektiver ist; vielmehr kommt es auf deine persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse an und darauf, wie empfindlich deine Haut ist - mineralische Sonnenschutzmittel gelten als die sanftesten Optionen.

  • Mineralischer Sonnenschutz: Es gibt nur zwei mineralische Inhaltsstoffe für Sonnenschutzmittel: Titandioxid und Zinkoxid. Sie wirken in den obersten Hautschichten, um die schädlichen Sonnenstrahlen sowohl zu absorbieren als auch, in geringerem Maße, abzulenken und zu streuen. Diese mineralischen Inhaltsstoffe werden manchmal als physische Sonnenschutzmittel oder physische Blocker bezeichnet, was allerdings keine sachliche Bezeichnung ihrer Wirkungsweise ist.
  • Synthetischer Sonnenschutz: Es gibt über 30 synthetische Sonnenschutzmittel, die alle in die oberen Hautschichten einziehen und dort ähnlich wie mineralische Sonnenschutzmittel wirken: durch Streuung und Ablenkung der schädlichen Sonnenstrahlen und durch Umwandlung der UV-Strahlen in Wärme und deren "Deaktivierung" (keine Sorge, du spürst davon nichts). Zu den gängigsten synthetischen Sonnenschutzmitteln gehören Oxybenzon, Octinoxat, Octisalat und Avobenzon. Diese werden bisweilen als "chemische Sonnenschutzmittel" bezeichnet, was sowohl irreführend als auch falsch ist. Denn alle Hautpflegebestandteile, sogar Wasser, sind Chemikalien.

Interessanter Fakt: In der Welt der Hautpflege werden mineralische Sonnenschutzmittel als organisch bezeichnet – das sind sie aber nicht. In der realen Welt der Wissenschaft sind die Inhaltsstoffe mineralischer Sonnenschutzmittel eigentlich anorganische Chemikalien. Lass dich bei deinen Entscheidungen nicht von solchen Marketingbegriffen beeinflussen.

Es ist wichtig zu wissen, dass es nichts Besseres oder Schlechteres an Formulierungen mit entweder mineralischem oder synthetischem Sonnenschutz gibt. Was zählt, ist, dass du deine Haut vor Sonnenschäden schützt. Ja, das eine oder das andere kann die bessere Wahl speziell für deine Haut sein, aber ausschlaggebend für deine Entscheidung sollten die Inhaltsstoffe selbst sein (und nicht die Begriffe, mit deren Hilfe sie verkauft werden).

Welcher ist der beste Sonnenschutz?

Wie gesagt: Die richtige Sonnencreme für dich ist die, die du gerne trägst. Sie sollte mindestens LSF 30 haben und Breitbandschutz bieten, um Schäden durch die gefährlichen UVA- und UVB-Strahlen der Sonne zu verhindern. Darüber hinaus musst du wissen, wie deine Haut auf verschiedene Inhaltsstoffe und Texturen von Sonnenschutzmitteln reagiert, um eine gute Wahl zu treffen: solche mit mineralischen Wirkstoffen, synthetischen Wirkstoffen oder einer Kombination aus beidem.

Mineralischer Sonnenschutz:

  • Beginnt sofort nach dem Auftragen zu wirken, muss aber gut einziehen, um am effektivsten zu sein und um sicherzugehen, dass er keine Rückstände auf der Kleidung hinterlässt.
  • Birgt nahezu kein Risiko von Hautreizungen.
  • Kann vor allem bei dunkleren Hauttönen einen weißlichen Schimmer hinterlassen, aber die besten rein mineralischen Sonnenschutzmittel sind fast vollständig transparent.
  • Muss aufgrund der Art und Weise, wie er in einer Formulierung funktioniert, ggf. vorsichtiger und großzügiger aufgetragen werden. Also: Keine falsche Zurückhaltung für ausgezeichneten Schutz!
  • Dringt nur bis in die obersten Hautschichten vor.

Synthetischer Sonnenschutz:

  • Beginnt sofort nach dem Auftragen zu wirken, muss aber gut einziehen, um am effektivsten zu sein und um sicherzugehen, dass er keine Rückstände auf der Kleidung hinterlässt.
  • Ist meist in Produkten mit dünnerer Textur enthalten.
  • Wird oft für wasserfeste Formulierungen bevorzugt, weil er nicht milchig wird, wenn man schwitzt oder nass wird. Aber wie jedes Sonnenschutzmittel müssen auch diese regelmäßig aufgefrischt werden.
  • Kann bei sehr empfindlicher Haut Reizungen hervorrufen.
  • Kann in die Haut eindringen und in kleinen Mengen aufgenommen werden, welche nachweislich keine gesundheitlichen Risiken bergen.

Unabhängig davon, welchen Sonnenschutz du wählst: Wichtig ist, ihn das ganze Jahr über zu verwenden. Selbst wenn du denkst, dass kein Risiko für einen Sonnenbrand besteht, lässt Tageslicht – auch durch Wolken hindurch – die Haut altern und erhöht das Risiko für Hautkrebs. Erschreckend, aber wahr: Die UVA-Strahlen der Sonne kommen auch durch Fensterglas. Du spürst ihren Schaden zwar nicht, aber er entsteht trotzdem.

Welche Paula's Choice Produkte mit LSF sind am besten für meine Haut?

Wir können gar nicht oft genug betonen, wie wichtig es ist, die Haut täglich mit einer Feuchtigkeitscreme, einem Primer oder einer Foundation (besser noch, mit allen dreien) zu schützen, die jeweils mindestens LSF 30 haben. Deshalb haben wir eine Reihe von leichten, pflegenden Sonnenschutzprodukten für jeden Hauttyp entwickelt, die alle dazu beitragen, deine Haut gesund zu halten. Vielleicht musst du ein wenig herumexperimentieren, um die Formulierung zu finden, die deine Haut am liebsten mag, aber es wird sich lohnen.

Wenn du zu Unreinheiten oder Rötungen neigst, versuch es mit einer unserer leichten mineralischen Tagescremes mit LSF, die für fettige, trockene und alternde Haut entwickelt wurden. Wenn ein mineralischer Sonnenschutz nicht die beste Wahl für deinen Hauttyp zu sein scheint, oder wenn du nach einer besonders transparenten Tagescreme mit LSF für fettige oder alternde Haut suchst, ist eine unserer synthetischen Formulierungen das Richtige für dich. Für alle mit Zeichen der Hautalterung, die einen extra hohen Lichtschutzfaktor und synthetischen Sonnenschutz bevorzugen, empfehlen wir entweder unsere Resist Anti-Aging Skin Restoring Tagescreme LSF 50 (für normale bis trockene Haut) oder unser Resist Youth-Extending Tagescreme LSF 50 (für normale bis fettige Haut). Und wenn du schon die perfekte Tagescreme mit LSF gefunden hast oder du den zusätzlichen Schutz einer Sonnenschutzschicht wünschst, probiere unseren Primer mit LSF 30.

Hier findest du eine vollständige Liste unserer mineralischen und synthethischen Sonnenschutzprodukte.

Paula’s Choice Produkte mit mineralischem Sonnenschutz:

Paula’s Choice Produkte mit synthetischem Sonnenschutz:

Für alle Hauttypen
Mischhaut, Fettige Haut
Normale Haut, Trockene Haut
Normale Haut, Trockene Haut

Kundenservice

Brauchst du Hilfe, um das passende Produkt für dein Hauttyp zu finden? Unsere Hautpflege-Experten helfen dich gerne zur besten Haut deines Lebens.

Newsletter

Werde ein Paula’s Choice Insider! Melde dich jetzt für unseren Newsletter an und erhalte auf deine nächste Bestellung 5 € Rabatt.