Was Sie über Exfoliant-Peelings wissen müssen

Die Haut befreit sich jeden Tag von abgestorbenen Hautzellen, das ist ein natürlicher Prozess. Sonnenschäden, Feuchtigkeitsmangel, vermehrte Talgproduktion sowie genetische Faktoren oder auch Hauterkrankungen können den Prozess stören. Das Resultat ist ein stumpfer, unebener Teint, schuppige Stellen, verstopfte Poren und Pigmentflecken.
Auf dem Kosmetikmarkt gibt es verschiedenste Produkte, die die Haut beim Entschuppen unterstützen sollen. Paula's Choice bietet chemische Peelings, Exfoliant-Peelings genannt, die wirkungsstark aber sanft zur Haut sind. Lassen Sie sich nicht von den verschiedenen Bezeichnungen verwirren, es ist eigentlich ganz einfach: Exfoliants oder Exfoliant-Peelings sind chemische Peelings, die Dank Fruchtsäuren oder anderer sanfter Säuren abgestorbene Hautzellen von der Hautoberfläche entfernen. Scrubs oder Scrub-Peelings werden jene Peelings bezeichnet, die mit mechanischer Kraft, also mit kleinen Kügelchen, Salzkörnern oder Ähnlichem die Haut "abschleifen". Dabei kommt es zu winzigen Verletzungen in der Haut. Ein Scrub schädigt die Schutzbarriere Ihrer Haut und macht sie anfälliger für Trockenheit, Entzündungen und Unreinheiten. Lassen Sie daher Ihrer Haut zuliebe die Finger von Scrubs und exfolieren Sie mit sanften Säuren.

Benutzen Sie ein Exfoliant-Peeling genannt, zum ersten Mal? Dann beginnen Sie mit einer Anwendung 2-3 mal pro Woche und steigern sich langsam. Um die besten Resultate zu erzielen, verwenden Sie einen Exfoliant täglich. Damit die Wirkung auch anhält sollten Sie Tagsüber immer einen LSF von mind. 30 auftragen. Nur so gehen Sie sicher, dass Ihre Haut vor schädlicher UV-Strahlung geschützt wird und Sie sie vor Falten, Pigmentflecken und anderen Anzeichen frühzeitiger Hautalterung bewahren.

Das macht einen Exfoliant zum schnellsten Weg zu strahlender Haut

Exfolieren hilft, den natürlichen Prozess der Hautentschuppung wieder zu aktivieren. Exfoliants entfernen abgestorbenen Hautzellen sanft und bringen so gesunde, neue Haut zum Vorschein. Verstopfte Poren und Pigmentflecken werden sichtbar reduziert. Es trägt auch dazu bei, gegen Falten und Sonnenschäden vorzugehen sowie Hautverfärbungen verblassen zu lassen. Ein fahler, stumpfer Teint wirkt wieder strahlend und frisch.

AHA vs. BHA

Die Abkürzung AHA steht für alpha-Hydroxysäure, die vor allem Glykolsäure enthält. BHA steht für Beta-Hydroxysäure, auch bekannt als Salicylsäure. Beide Exfoliants tragen zur Reduzierung von Falten bei, helfen die Kollagenproduktion anzukurbeln und fördern einen gleichmäßigen Teint. In der Tabelle können Sie nachlesen, welcher Exfoliant für welche Haut geeignet ist.

AHA (Glykolsäure) BHA (Salicylsäure)

Empfohlen für:
+ Trockene Haut
+ Haut mit Sonnenschäden, wie Pigmentflecken oder ein stumpfer Teint

Empfohlen für:
+ Fettige Haut
+ Empfindliche Haut
+ Pigmentflecken und Mitesser
+ Rosazea-­empfindliche Haut

+ Exfolieren die Oberfläche der Haut
+ Bekämpft Anzeichen von Hautalterung
+ Versorgt mit Feuchtigkeit und lässt den Teint wieder strahlen

+ Exfolieren die Oberfläche der Haut und das Poreninnere
+ Bekämpft vergrößerte Poren und Pigmentflecken
+ Wirkt gegen Unreinheiten, wie Pickel und Mitesser
+ Entzündungs­hemmende Wirkung

- Weniger geeignet für empfindliche Haut und / oder Mitesser

- Nicht geeignet bei Allergien auf Aspirin (Acetylsalicylat) oder dessen Derivate

 

Leidet Ihre Haut unter Sonnenschäden, ist Akne-empfindlich oder hat mit verstopften Poren zu kämpfen? Dann ergänzen Sie Ihre Routine mit einem BHA Produkt.

So integrieren Sie einen Exfoliant in Ihre Hautpflegeroutine

Benutzen Sie ein Produkt mit AHA (Glykolsäure) oder BHA (Salicylsäure) nach der Verwendung eines Gesichtsreinigers und eines Gesichtswassers. Tragen Sie einen Exfoliant, je nach Textur, mit einem Wattepad (Flüssigkeit) oder mit den Fingern (Gel oder Lotion) auf. Sie können es vorsichtig um die Augenpartie anwenden, aber vermeiden Sie, zu nah an die Augenlider zu kommen. Denken Sie daran, dass ein Exfoliant nicht abgewaschen wird.

Sie müssen nicht warten, bis das Peeling eingezogen ist. Sie können jedes andere Produkt Ihrer Pflegeroutine, wie z. B. eine Tagescreme, Nachtcreme, ein Serum oder eine Augencreme sofort danach auftragen. Tagsüber, beenden Sie Ihre Routine immer mit einem Sonnenschutz von mind. 30. Wenn Sie verschreibungspflichtige Produkte gegen Rosazea oder Akne verwenden, benutzen Sie zuerst ein AHA- oder BHA-Produkt und tragen anschließend die medizinischen Hautpflegeprodukte auf, beginnend mit der leichtesten Textur.

Welche Konzentration bringt meiner Haut die besten Ergebnisse?

AHA (Glycolsäure) Produkte sind am effektivsten bei einer Konzentration von 5% bis 10% und BHA (Salicylsäure) bei einer Konzentration von 1% bis 2%. Der Prozentsatz, der am effektivsten ist, variiert je nach Inhaltsstoffen. Lassen Sie sich nicht täuschen - BHA-Produkte sind trotz ihrer geringeren Konzentration nicht weniger wirksam. Sie können anfangs mit verschiedenen Stärken von AHA und BHA experimentieren, um herauszufinden, welche Konzentration die besten Ergebnisse bringt.

Wie oft sollte ich exfolieren?

Bei der ersten Verwendung eines Peelings sollten Sie bedenken, dass sich Ihre Haut daran gewöhnen muss. Beginnen Sie also mit 2 bis 3 Anwendungen (in Ihrer Abendroutine) pro Woche und steigern sich über einen Zeitraum von einigen Wochen. Abhängig von Ihrer Haut und persönliche Präferenz können Sie ein AHA- oder BHA-Produkt einmal oder zweimal täglich verwenden.

Sie brauchen keine Angst zu haben, dass ein Peeling die Produktion gesunder Hautzellen in den unteren Schichten der Haut, beeinflusst – dies ist nicht der Fall. Ein Peeling entfernt ungesunde, abgestorbenen Hautzellen auf der Oberfläche und kann die Kollagenproduktion verbessern sowie die Fähigkeit der Haut, Feuchtigkeit zu speichern, erhöhen. Veränderte Poren können wieder normal funktionieren.

Kann ich gleichzeitig AHA- und BHA-Produkte verwenden?

Bei vielen Hautproblemen ist die Anwendung eines AHA- und eines BHA-Produkts sehr vorteilhaft. Wenn Sie dies versuchen wollen, achten Sie nur darauf, das BHA am Morgen und das AHA am Abend zu benutzen.

Verwenden Sie keine mechanischen Peelings – sogenannte Scrubs

Scrubs behandeln ausschließlich die äußerste Hautschicht der Hautoberfläche und erreichen somit nicht den Großteil der entstandenen ungesunden Hautzellen. Das größte Problem ist jedoch, dass viele Scrubs eine raue, ungleichmäßige Textur haben, die kleine Risse und Wunden in der Haut verursachen und so die Hautschutzbarriere angreifen können. Scrubs rufen oft mehr Probleme hervor, als sie lösen können.
 

Wenn Sie doch lieber mit den Händen peelen, nehmen Sie einen sanften Waschhandschuh mit einer kleinen Menge Ihres üblichen Reinigers darauf. Dieser peelt die Hautoberfläche genauso gut wie andere kosmetische Scrubs. Außerdem sind Waschhandschuhe weicher (und so auch milder) und beinhalten keine Inhaltsstoffe, die die Poren verstopfen, worunter eine fettige Haut mit Pickeln leiden kann.

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