Ekzeme: schluss mit diesem juckreiz!

Ekzeme können unterschiedliche Erscheinungsbilder haben. Es ist immer noch nicht völlig erforscht, warum der Mensch unter Ekzemen leidet. Hier können Sie mehr über die verschiedenen Ursachen, Behandlungsmethoden und diversen Formen von Ekzemen erfahren.

Was verursacht Ekzeme?

Eine der geläufigsten Theorien ist, dass Ekzeme durch „Kurzschlüsse“ im Immunsystem ausgelöst werden. Die Haut reagiert abnormal auf bestimmte Substanzen, beispielsweise in Kleidung, Reinigungsmitteln, Pflanzen oder Nahrungsmitteln. Wenn die natürliche Schutzbarriere der Haut beeinträchtigt ist, kann sich das auf die Entwicklung, Dauer und Schwere der Ekzeme auswirken, aber auch genetische Faktoren und Stress spielen dabei eine Rolle.

Welche Formen von Ekzemen gibt es?

  • Atopische Ekzeme (auch atopische Dermatitis genannt)
    Schwere Ekzem-Form, vor allem durch unerträglichen Juckreiz und Hautirritationen gekennzeichnet, verbunden mit rauer und wundgescheuerter Haut, die sehr infektionsgefährdet ist.
  • Allergischer (ortho-ergischer) Kontaktekzem
    Tritt auf, wenn das Immunsystem überempfindlich ist, weil die Haut mit einer bestimmten Substanz in Kontakt kommt. Dies löst eine allergische Reaktion aus (Entzündung).
  • Augenlidhautentzündung
    Eine Form des Kontaktekzems am und um den Augenlidbereich. Kann als leichte bis mittelschwere Rötung bis hin zu schuppiger, juckender und geschwollener Haut auftreten. Es sind vor allem Frauen betroffen, die bestimmtes Make-up, Nagellack oder Hairstyling Produkte verwenden.
  • Seborrhoisches Ekzem
    Tritt oftmals bei einem geschwächten Immunsystem auf und entwickelt sich auf unberechenbare Weise. Kann auf der Kopfhaut auftreten und sieht oft wie eine milde Form von Schuppen auf, es kann sich aber auch auf Gesicht, Ohren oder Brust zeigen. Die Haut wird meist rot und schuppig.
  • Nummuläres Ekzem
    Tritt häufig auf den Beinen auf, mit münzförmigen rosa bis roten Flecken, die sich orange verfärben können, wenn sie verschorfen. Häufig sind pubertierende Mädchen und Frauen im Alter zwischen 50 und 60 Jahren betroffen.

Wie kann man Ekzeme behandeln?

Es ist nahezu unmöglich, Ekzeme vollständig zu heilen, aber es gibt Behandlungsmethoden, die die Symptome und die Beschwerden vermindern. Hier haben wir eine Liste der bekanntesten Methoden zusammengestellt:

  • Eine milde, wirksame Hautpflege
    Eine Hautpflege frei von Duft- und Farbstoffen. Verwenden Sie Produkte, die reich an Antioxidantien sind und Inhaltsstoffe enthalten, die die natürliche Schutzbarriere der Haut kräftigen und beruhigen. Paula’s Choice bietet Produkte für Ekzem-empfindliche Haut, u.a. Gesichtsreiniger, Gesichtswasser und Cremes, mit und ohne LSF. Diese Produkte können Sie mit Ihren verschreibungspflichtigen Medikamenten oder Pflegeprodukten aus Ihrer Apotheke kombinieren.
  • Verwenden Sie topische Steroide
    Die wirksamste Medikation ist von Ihrem Arzt verschriebene Cortisonsalbe. Cortisoncremes (oder Wundsalben und Lotionen) wirken entzündungshemmend und erweisen sich als gängige Waffe der Dermatologen und anderen Ärzten, um diverse Formen von Ekzemen schnell zu behandeln.  
  • Verwenden Sie orale Steroide
    Wenn topische Steroide nicht anschlagen sollten, können auch orale Steroide verschrieben werden. Aufgrund möglicher, schwerer Nebenwirkungen werden diese aber nur unter Aufsicht eines Arztes verschrieben. 
  • Lichttherapie
    Unter medizinischer Aufsicht kann UVA- oder UVB-Licht die Symptome schwerer, chronischer Ekzeme vermindern. Sie können sich auch mit einer Kombination aus UVA-Licht und dem verschreibungspflichtigen Medikament Psoralen behandeln. Beachten Sie dabei, dass das Risiko der vorzeitigen Hautalterung besteht und das Hautkrebsrisiko genauso hoch ist wie beim Sonnenbaden.   

Alternative Behandlungsmethoden

  • Trinken Sie Oolong-Tee, entweder in Kombination mit den oben genannten Behandlungsmethoden oder separat von diesen.
  • Tragen Sie Nachtkerzen- und Borretsch-Öl auf den betroffenen Stellen auf. Die Öle enthalten Gamma-Linolensäure und können Ekzeme vermindern.
  • Experimentieren Sie mit Lebensmitteln, indem Sie bestimmte Nahrungsgruppen weglassen, wie z.B. Milchprodukte, Gluten, verarbeitete Nahrungsmittel und Nüsse.

Quellen: Dermatologic Therapy, September 2004, S. 264; Pediatrics, Januar 2006, S. 118-128; Current Medical Research and Opinion, November 2005, S. 1735-1739; British Journal of Community Nursing, Oktober 2005, S. 453-456; Homeopathy, Oktober 2005, S. 215-221; Pediatric Allergy and Immunology, September 2005, S. 527-533; American Journal of Clinical Dermatology, Juni 2005, S. 203-213; Journal of Dermatology, Mai 2005, S. 346-353; British Journal of Dermatology, Juni 2005, S. 1193-1198; Skin Pharmacology and Physiology, Mai-Juni 2005, S. 103-114; Archives of Dermatology, Dezember 2004, S. 1463-1466; und The Skin Sourcebook, Alan S. Boyd, M.D., 1998, S. 45-62.

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